Soonwald-Nahe - Naturpark

Aktuelles

Erholung in der Stille

Kernzonen des Naturparks reserviert
für naturnahe Erholung


Im Naturpark Soonwald-Nahe werden in Kürze zwei Kernzonen ausgewiesen, um die Ursprünglichkeit der Mittelgebirgslandschaften Großer Soon und Lützelsoon zu erhalten und eine ruhige naturnahe Erholung zu ermöglichen. In diesen Bereichen wird auch verboten sein, Steinbrüche anzulegen und Windenergieanlagen zu errichten.

"Mit dieser Verordnung wird eine lange Planungsphase abgeschlossen, die bereits im Jahre 2001 – also lange vor Gründung des Naturparks – von den Landkreisen Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück beim Umweltministerium angestoßen wurde," merkt Landrat Franz-Josef Diel, Naturpark-Vorsitzender, zu der ungewöhnlich langen Vorbereitungszeit der Kernzonen durch das Land an. "Umso mehr freut es mich, dass nun der Schutzstatus für einen großen Teil der Soonwald-Höhen deutlich erhöht wird, ohne dass Forst- und Landwirtschaft oder Erholungssuchende eingeschränkt werden".

Schutzzweck der neuen Kernzonen ist die sogenannte Erholung in der Stille. "Die Ruhe des Soonwaldes ist ein besonderes Gut, das wir dort schützen müssen, wo es noch nicht beeinträchtigt ist. Ein zusätzlicher positiver Effekt ist die Erhaltung des Landschaftsbildes," erläutert Naturpark-Vorsitzender Diel die Beweggründe der Verordnung.

Zeitgleich mit den Kernzonen wird der Naturpark Soonwald-Nahe im Nordosten um die Gemarkungen Schnorbach und Mörschbach sowie bisher nicht zum Naturpark gehörende Gemarkungsteile von Rheinböllen, Ellern und Argenthal erweitert.


Karte "Kernzonen" und "Abgrenzung Naturpark"

1. Landesverordnung zur Änderung der Landesverordnung über den "Naturpark Soonwald-Nahe" vom 16.05.2014 (in Kraft getreten am 06.06.2014)

Landesverordnung über den "Naturpark Soonwald-Nahe" vom 28.01.2005 (in Kraft getreten am 04.03.2005)


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