Soonwald-Nahe - Naturpark

Wald

Naturraum

Der Naturpark hat Anteil an den naturräumlichen Einheiten des Soonwaldes mit den nordwestlich und südöstlich angrenzenden Vorflächen (Simmerner Mulde, Soonwaldvorstufe und Unteres Nahehügelland), die hinsichtlich der naturräumlichen Gliederung und der Funktionen im Rahmen von Naherholung und Regionalentwicklung eine Einheit bilden. So wird auch der Versuch unternommen, kulturhistorisch und wirtschaftlich zusammengehörige Teilregionen unter ein gemeinsames "Dach" zu stellen.

Wesentlicher Bestandteil des Naturparks sind die Landschaftsschutzgebiete (LSG) Soonwald (27.400 ha), Hoxbach-, Gräfenbach-, Ellerbachtal (10.200 ha) und Nahetal (6.800 ha). Somit besitzen bereits heute ca. 60 % des Naturparks, der insgesamt eine Flächengröße von 73.600 ha aufweist, den Status eines Landschaftsschutzgebiets.

Naturräumliche Gliederung Großansicht Detailansicht Naturräumliche Gliederung

Im Westen folgt die Abgrenzung ausgehend von der Stadt Kirn der Begrenzung des LSG Soonwald entlang des Hahnenbachs, nach Norden verlängert entlang des Kyrbachs. Die nördliche Begrenzung lehnt sich unter Einbeziehung der Städte Kirchberg und Simmern an die Trassen der Hunsrückbahn und der B 50 an. Östlich von Simmern markiert Rheinböllen den Eckpunkt des Plangebiets, wobei die Grenze an Simmerbach und Benzweiler Bach bis zur Grenze des LSG Rheingebiet verläuft.

Die Nordostgrenze orientiert sich an der östlich von Stromberg verlaufenden Grenze des LSG Soonwald. Die an den Soonwald bzw. seine Vorstufe angrenzenden Weinbaugebiete des Mittleren Guldenbachtals und Unteren Gräfenbachtals wurden in den Naturpark integriert. Entlang des Nahetals tragen die Kur- und Badestädte Bad Kreuznach, Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Sobernheim zu einer Bereicherung der Elemente "Gesundheit und Erholung" im Naturpark bei.