Aktionen im Schuljahr 2025/26

Bienen-Projekt der 1. Klassen

Im Rahmen des Sachunterrichts wurde an der Dr. Kurt-Schöllhammer-Schule ein Projekt zum Thema „Bienen“ durchgeführt. An diesem Projekt nahmen alle ersten Klassen teil. Um das Gelernte direkt anzuwenden und einen aktiven Beitrag zum Naturschutz zu leisten, wurde das Projekt durch zwei kreative Aktionen ergänzt. 1. Bau von Bienenhotels: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten aus alten Konservendosen eigene, farbenfrohe Bienenhotels. Diese Nisthilfen wurden mit passenden Naturmaterialien bestückt, um Wildbienen im eigenen Garten oder auf dem Schulgelände einen sicheren Rückzugsort zu bieten. Das Upcycling der Dosen förderte gleichzeitig das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. 2. Herstellung von Samenbomben: Zusätzlich stellten die Kinder fleißig eigene „Samenbomben“ her. Aus Pappmaché und speziellen Bienenblütensamen wurden kleine Kugeln geformt. Diese durften die Erstklässler mit nach Hause nehmen, um sie dort im Garten oder in Töpfen einzupflanzen. So konnte jedes Kind auch zu Hause im eigenen Umfeld den Bienen ein Stück Heimat und eine wichtige Nahrungsquelle bieten. Zum Abschluss des gesamten Projekts organisierten die 1. Klassen eine Exkursion in den Tierpark Rheinböllen. Hier nahmen die Kinder an einer exklusiven Imkerführung teil. Ein echter Imker zeigte den Klassen seine Arbeit direkt an den Bienenstöcken und erklärte die Abläufe der Imkerei. Die Kinder hatten dabei die Gelegenheit, all ihre Fragen zu stellen, die während des Unterrichts aufgekommen waren. 

Bauernhof-Projekt der 2. Klassen

im Rahmen des Projekts besuchten die Kinder den Bauernhof in Argenthal und erhielten Einblicke in die Haltung von Kühen und Kälbern sowie in die Entstehung und Verarbeitung von Milch. Sie erkundeten die Lebensbedingungen auf dem Bauernhof und erweiterten ihr Wissen über Nutztiere und deren Bedeutung für den Menschen. Durch Beobachtungen und Gespräche vor Ort erfuhren die Schülerinnen und Schüler, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt werden. Das Projekt förderte einen respektvollen Umgang mit der Natur und einen achtsamen Umgang mit Lebewesen und leistete damit einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und stärkte die Wertschätzung von Lebensmitteln sowie das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz.

Projekt "Auf den Spuren der Kelten" der 3. Klassen

Der Weg zu den Kelten begann im Sachunterricht, es wurde ein Zeitstrahl erarbeitet und sich mit der Zeitrechnung vor und nach Christi Geburt auseinandergesetzt. Die Kelten wurden der passenden Epoche zugeordnet und Informationen über die Herkunft und Lebensweise der Kelten gesammelt. Zum Abschluss dieses Themas besuchten alle dritten Klassen an verschieden Tagen das Hunsrückmuseum in Simmern. Zu Beginn bekam die Klasse eine spannende Führung und später durften die Kinder auch etwas Praktisches herstellen und das Lehmhaus, die Kleidung und den Schmuck der Kelten im Hunsrückmuseum erkunden. Am Ende kam noch ein großes Highlight. Die Kinder durften selbst etwas töpfern. Dabei hatten alle viel Spaß. 

Projekte "Fledermäuse" und "Pilze" der 4. Klassen

Im Rahmen des Naturparkprojekts beschäftigten sich die beiden 4. Klassen der Dr. Kurt-Schöllhammer-Grundschule intensiv mit dem spannenden Thema Fledermäuse. Ziel des Projekts war es, die faszinierenden nachtaktiven Tiere genauer kennenzulernen und ihr Leben sowie ihre besonderen Fähigkeiten zu erforschen. Mithilfe einer eigens vorbereiteten Lernwerkstatt arbeiteten die Kinder über mehrere Wochen hinweg selbstständig in Gruppen. Die gesammelten Informationen hielten die Kinder kreativ und übersichtlich in Lapbooks fest. Mit viel Engagement gestalteten sie Klappkarten, Drehscheiben, Informationshefte und weitere Elemente, die ihre Forschungsergebnisse anschaulich darstellten. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihr Wissen über Fledermäuse, sondern auch ihre Kreativität und Teamfähigkeit. Ein weiterer Höhepunkt des Projekts war der praktische Naturschutz durch den Bau von Fledermauskästen, die den Tieren als wichtige Rückzugs- und Nistmöglichkeiten dienen können. 

Im Projekt Pilze  lernten die Kinder verschiedene interessante Fakten über Pilze kennen. Dabei wurde deutlich, dass Pilze weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren gehören und eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald spielen. Besonders spannend fanden die Schülerinnen und Schüler die Erkenntnis, dass der sichtbare Pilz nur ein kleiner Teil eines viel größeren Organismus ist. Im Unterricht erhielten sie einen theoretischen Einblick in das unterirdische Pilzgeflecht, das sogenannte Mycel. Sie erfuhren, wie Pilze mit den Wurzeln von Bäumen zusammenarbeiten und welche Bedeutung diese Verbindung für einen gesunden Wald hat. Vertieft wurde das Thema auf der Klassenfahrt in das Jugendfreizeitheim Emmerichshütte. Während einer Waldbegehung mit einem Förster konnten die Kinder ihr bereits erworbenes Wissen in der Praxis wiedererkennen und anwenden. Der Förster griff das Thema Mycel noch einmal auf und erklärte anschaulich dessen Aufbau und Funktionsweise. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie Bäume über das unterirdische Pilznetzwerk miteinander verbunden sind und auf diese Weise Stoffe und Informationen austauschen können. Die Erklärungen im Wald machten die zuvor im Unterricht behandelten Inhalte für die Kinder besonders greifbar und verständlich.