Aktionen im Schuljahr 2024/25
Im Oktober beschäftigten sich die 2. Klassen 4 Wochen lang intensiv mit dem Rhema Eichhörnchen. Zu Beginn lernten die Schülerinnen und Schüler das Aussehen des Eichhörnchens kennen. Als Anschauungsmaterial dienten 2 präparierte Tiere, die der Schule zur Verfügung stehen. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei auf die Funktionen der einzelnen Körperteile gelegt, insbesondere auf den buschigen Schwanz. Die Kinder entdeckten, welche Nahrungsmittel die Tiere bevorzugen, und sie waren erstaunt, dass die Eichhörnchen „Allesfresser“ sind. Die Feinde der Eichhörnchen, der Bau des Kobels, das Heranwachsen und die Versorgung der Jungtiere durch die Mutter wurden ausführlich besprochen. Dazu gab es Lese- und Verständnisaufgaben, aber auch spielerische Inhalte wie ein Puzzle oder Suchbilder. Nachdem die Kinder im Kunstunterricht ein Deckblatt zu dem Eichhörnchen gestaltet haben, wurden zum Abschluss der Unterrichtseinheit die Arbeitsblätter zu einem Buch zusammenge-bunden. Jedes Kind hatte die Gelegenheit, seine Ergebnisse zu präsentieren und das Buch als Erinnerung an die gemeinsame Arbeit mitzunehmen.
Im März beschäftigten sich die Erstklässler im Sachunterricht intensiv mit dem Thema Frühblüher. Zunächst wurde das Vorwissen der Kinder abgefragt und gemeinsam die Eigenschaften der Frühblüher zusammengetragen. Frühblüher sind Pflanzen, die schon sehr früh im Jahr blühen – oft sogar dann, wenn der Schnee noch liegt. Sie nutzen das Sonnenlicht im Frühling, bevor die Bäume wieder Blätter bekommen und es am Boden schattig wird. Neben Hyazinthe, Krokus, Tulpe, Narzisse und Schneeglöckchen lernten die Kinder Aussehen, Blütezeitpunkt und Standorte kennen. Der Aufbau einer Tulpe wurde dabei ganz genau angeschaut: Blüte, Stängel, Blatt, Zwiebel und Wurzel und deren Aufgaben. Sie lernten, wie sich die Tulpe im Laufe eines Jahres verändert – von der Zwiebel im Boden bis zur Blüte im Frühling und schließlich wieder zur Ruhe-phase. Besonders spannend war es, eine Sachzeichnung der Narzisse anzufertigen. Dabei haben die Kinder sehr genau hingeschaut und versucht, die Blume möglichst realistisch und detailliert zu zeich-nen. Im Anschluss daran beschäftigten sich die Schüler*innen mit dem Aufbau der anderen Frühblüher und fanden heraus, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen ihnen gibt.
Zum Abschluss gab es ein spannendes Experiment mit einer Tulpe und blauer Lebensmittelfarbe. Eine weiße Tulpe wurde in gefärbtes Wasser gestellt und beobachtet, wie nach einiger Zeit das blaue Was-ser durch den Stängel bis in die Blüte transportiert wird und sich die Blütenblätter blau färbten.
Kurz vor der Osterferien stand für die Klassen 3 und 4 noch ein Ausflug zum Argenthaler Steinbruch auf dem Programm. Mitarbeitende der Betreiberfirma thomas-asphalt-stein GmbH & Co. KG empfingen die Kinder und Lehrkräfte sehr herzlich und führten sie über das große Gelände. Die riesigen Bagger, LKWs und der tiefe See waren sehr beeindruckend. Die Kinder haben erfahren, dass es den Steinbruch schon über 100 Jahre gibt. Einmal in der Woche (meistens dienstags) findet in 20m Höhe eine Sprengung statt, aus den 1-2m großen Steinen wird dann Sand und Asphalt hergestellt.
Am Dienstag, den 20. Mai fanden in Bärenbach die Waldjugendspiele der 3. Klassen statt, auf die sich die Drittklässler in den Wochen zuvor im Unterricht bereits intensiv vorbereitet hatten. Mit Bestimmungsbüchern wurden auf dem Schulhof und in der näheren Umgebung Bäume bestimmt sowie Blätter und Zapfen gesammelt. Die Kinder brachten bereits ein großes Vorwissen mit, was in einem Wald-Forscherheft noch gefestigt und erweitert wurde. Gut vorbereitet konnten alle dann die 13 Stationen im Wald mit einem Forstpaten durchlaufen. Nun galt es Fragen aus den Bereichen Forst- und Holzwirtschaft, Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie Waldbäume und Waldtiere zu beantworten. An vielen Stationen musste die Klasse sich bei Aktionsspielen als Team beweisen. Nur gemeinsam konnte man Punkte sammeln, was unserer 3. Klasse prima gelungen ist. Nur einige zuvor versteckte Tiere konnten leider nicht gefunden werden. Nach gut 3 Stunden kamen alle etwas müde, aber zufrieden wieder am Startplatz an und konnten noch ausgiebig spielen. Es war ein sehr schöner Tag und viele Kinder bedau-erten, dass „man da immer nur in der 3. Klasse hinfahren darf“.